04.03.2021

SRF

Das sind die Programm-Highlights 2021

Das Schweizer Fernsehen setzt im neuen Jahr auf eigenproduzierte Serien: mit der Krimikomödie «Tschugger» und dem Familiendrama «Neumatt». Weitere Highlights sind die Unterhaltungsshow «Stadt Land Talent», ein neuer Wirtschaftstalk und sportliche Grossereignisse.
SRF: Das sind die Programm-Highlights 2021
An einer virtuellen Medienkonferenz vom Donnerstag wurden erste Bilder aus der neuen Serie «Neumatt» gezeigt. (Bild: Screenshot SRF)

Nach dem Erfolg der dritten Staffel von «Wilder» zu Jahresbeginn setzt SRF seine Serienoffensive mit zwei neuen Produktionen fort. Am Donnerstag wurden an einer virtuellen Medienkonferenz die Programm-Highlights 2021 vorgestellt.

Um ein schräges Walliser Polizistenduo dreht sich die Krimikomödie «Tschugger»: Ein Mordversuch reisst die Polizisten aus ihrem Tiefschlaf – doch bevor sie sich um den Fall kümmern können, steht schon eine Bundespolizistin vor Ort und übernimmt. Drehstart unter der Regie von Hauptdarsteller und Autor David Constantin ist im März, zu sehen ist die fünfteilige Serie im November auf SRF 1. Produziert wird «Tschugger» von Shining Film, in Koproduktion mit SRF und in Zusammenarbeit mit Sky Switzerland. «Tschugger» wurde bereits an der Screen-up 2020 vorgestellt (persoenlich.com berichtete).

Ab Oktober zeigt SRF zudem das achtteilige Familiendrama «Neumatt». Es erzählt die Geschichte vom schwierigen Erbe eines Bauernbetriebs: Der aufstrebende Consultant Michi Wyss kehrt nach dem Selbstmord des Vaters wider Willen auf den Hof der Familie zurück. Beim Versuch, den verschuldeten Betrieb in die Zukunft zu führen, bekommt er es mit den Herausforderungen der modernen Landwirtschaft zu tun. Die Hauptrollen in der von Zodiac Pictures mit SRF koproduzierten Serie spielen Julian Koechlin, Rachel Braunschweig und Jérôme Humm. Regie führten Sabine Boss und Pierre Monnard. Autorin und kreative Leiterin der Serie ist Marianne Wendt.

Deutschlandwahlen und neuer Wirtschaftstalk

Das aussenpolitisch wichtigste Thema des Jahres sind die Bundestagswahlen in Deutschland, wie es in einer Mitteilung heisst. Am 26. September entscheidet unser Nachbarland über die Nachfolge von Kanzlerin Angela Merkel. SRF berichtet am Wahltag in Sondersendungen im Radio, im Fernsehen und online umfassend über die Ereignisse – mit Analysen der Korrespondentinnen und Korrespondenten vor Ort. In den Wochen vor der Entscheidung beleuchtet SRF laufend die Ausgangslage und berichtet aus verschiedenen Orten in Deutschland.

Am Montag, 16. August, um 22.25 Uhr startet bei SRF 1 der neue, von Reto Lipp moderierte Wirtschaftstalk. Dieser ersetzt das bisherige «Eco». Im Zentrum der halbstündigen neuen Sendung stehen nicht nur grosse Wirtschaftsthemen, sondern beispielsweise auch Themen aus der Berufswelt, die nahe beim Publikum sind. Neben Stakeholdern aus der Wirtschaft kommen Stimmen aus der breiteren Bevölkerung zu Wort. Noch offen ist der Sendungstitel – er wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

Um Wirtschaftsthemen auch einem jüngeren Publikum zugänglich zu machen, baut SRF die Wirtschaftsberichterstattung bei SRF News aus. Dazu gehören beispielsweise Erklärvideos, die auch in den tagesaktuellen Newssendungen oder im Wirtschaftstalk zu sehen sein sollen.

Weitere Angebote für Familien und junge Zielgruppen

Viermal ist ab dem 18. September um 20.10 Uhr auf SRF 1 die Unterhaltungsshow «Stadt Land Talent» im Programm – dreimal samstags, die Finalshow läuft am Sonntagabend. Die drei Talent-Scouts Stefanie Heinzmann, Jonny Fischer und Luca Hänni suchen schweizweit nach den besten Talenten in den Bereichen «Musik», «Tanz» und «Variety». Moderiert wird «Stadt Land Talent» von Viola Tami.

Seit Anfang März online ist «We, Myself & Why», der Instagram-Kanal für junge Frauen. Dahinter steht ein Team aus SRF-Redaktorinnen und -Produzentinnen im Alter zwischen 23 und 30 Jahren – die Bild- und Videoinhalte entstehen in enger Zusammenarbeit mit den Userinnen. «We, Myself & Why» greift Geschichten verschiedenster Frauen auf, eine Psychologin steht mit Expertinnenrat zur Seite, und ein Umfrageformat bildet die Vielfalt an Frauen und Meinungen ab.

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In Entwicklung befindet sich ein neues Reportageformat für YouTube, das aktuellen Themen wie Mobbing oder dem Leben von Sans-Papiers auf den Grund geht. Im Zentrum der 15- bis 30-minütigen Filme stehen unterschiedliche Leitfragen, zu denen die Reporterinnen und Reporter für das Publikum Antworten suchen. In der Folgewoche nimmt ein Video die Fragen und Inputs aus der Community auf, beispielsweise in Form von weiterführenden Interviews mit Betroffenen oder als Gesprächsrunde. Neben der Onlineausstrahlung bei YouTube und auf Play SRF ist auch eine Ausstrahlung im TV angedacht.

Sportjahr 2021 im Zeichen der Grossereignisse

Mit der Fussball-Euro in zwölf Städten sowie den Olympischen Sommerspielen in Tokio stehen im Sommer zwei Sportgrossereignisse an, die aufgrund der Pandemie um ein Jahr verschoben wurden. SRF überträgt vom 11. Juni bis 11. Juli alle 51 Partien der Fussball-Euro live. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Schweizer Nationalmannschaft. Auch bei den Liveübertragungen der Olympischen Spiele in Tokio vom 23. Juli bis 8. August stehen die Auftritte der Schweizer Athletinnen und Athleten im Fokus. SRF beurteilt die Corona-Situation an den Veranstaltungsorten laufend und passt die Umsetzung der Berichterstattung allenfalls entsprechend an.

Auch neben den beiden Grossereignissen zeigt SRF 2021 ein vielfältiges Liveprogramm im Sport. Zu den Highlights gehören die Kunstturn-EM in Basel (21. bis 25. April), die Eishockey-WM in Riga (21. Mai bis 6. Juni) und Weltklasse Zürich, das am 8./9. September erstmals alleiniger Finalort der Diamond League ist.

Ausgebaut wurde die Liveberichterstattung im Hallensport: Neu zeigt SRF bereits ab den Playoff-Viertelfinals Spiele der höchsten Schweizer Handball- und Volleyballligen. Im Unihockey ist ab dem kommenden Samstag, 6. März, wie gewohnt wöchentlich ein Livespiel aus der entscheidenden Phase in der Meisterschaft zu sehen. (pd/cbe)



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Kommentare

  • anna gautschi-hosang, 05.03.2021 17:19 Uhr
    es ist schon gut, die jungen zu berücksichtigen. frage ist nur, wieviele jungen sehen fern. die machen sport.der mittelstnd muss mehr berüchsichtigt werden
Kommentarfunktion wurde geschlossen

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